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Nova Scotia

Maritime Museum of the Atlantic und Rückblick

Halifax auf gepackten Koffern und wie wir den letzten Tag vor der Abreise verbringen.

Mit gepackten Koffern sitzen wir in Halifax und bereiten uns auf die Heimreise vor. Unser Flug geht erst gegen 21:30 Uhr, sodass wir noch etwas Zeit haben, die wir sinnvoll nutzen möchten. Schon bei unserer Ankunft hatten wir uns vorgenommen, das „Maritime Museum of the Atlantic“ zu besuchen, das direkt an der Wasserfront liegt.

Das Museum beeindruckt mit seinen großen und detailreichen Schiffsmodellen und bietet eine faszinierende Abteilung zum Thema Untergang der Titanic im Jahr 1912. Besonders bemerkenswert ist die Original-Wandverkleidung der Titanic, die dort ausgestellt ist. Darüber hinaus bietet das Museum interaktive Workshops, in denen man den Modellbau erlernen, dekorative Knoten knüpfen und das Morsen üben kann.
Das Morsealphabet war einst eine entscheidende Methode zur Übermittlung von Informationen über große Distanzen. Die Funker der Titanic versuchten 1912, über Morsezeichen Hilfe zu holen. Die Funkstation VA1MMA wird von erfahrenen Amateurfunkern des „Halifax Amateur Radio Club (HARC)“ geleitet.

Ein weiterer Abschnitt befasst sich mit der großen Explosion vom 06.12.1917. Zwei mit Sprengstoff beladene Schiffe kollidierten im Hafen. Ein daraus resultierender Brand löste ein Explosion aus, deren Druckwelle noch 10 km zu spüren war und die Stadt zerstörte.

Rückblick auf unsere Reise durch Nova Scotia

Wie bereits berichtet, hatten wir unsere Reise durch Nova Scotia ursprünglich für 2019 geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Grenzschließungen in Kanada im Jahr 2020 mussten wir unsere Pläne jedoch verschieben. An dieser Stelle möchten wir Tanja Lindemann von Alternativ Tours herzlich danken. Mit ihrer langjährigen Erfahrung von Nordamerika-Reisen hat sie unsere Wünsche perfekt umgesetzt und die Reise hervorragend organisiert. Alles verlief reibungslos, wie auch bei unseren früheren Reisen. Wir empfehlen mindestens 2 Übernachtungen in Charlos Cove, da der Ort einfach faszinierend ist.

Während unserer Reise durch Kanada haben wir festgestellt, dass freilaufende Hunde eine größere Herausforderung darstellen als die oft erwähnten Elche und anderes Wild. Auf dem letzten Streckenabschnitt sprang ein Hund plötzlich aus dem Gebüsch direkt vor unser Auto. Dank unserer schnellen Reaktion und einer guten Bremse ist glücklicherweise nichts passiert, aber es war ein sehr knappes Erlebnis. Kanada ist groß und vielfältig, daher empfehlen wir, eine gut gefüllte Reiseapotheke mitzunehmen. Die Sanitärtechnik kann gewöhnungsbedürftig sein, da die Wassertemperatur in den Duschen manchmal schwankt und die Duschkabinen rutschig sein können.

Wir schließen diesen Abschnitt unserer Reise und wünschen allen, die wie wir mit einem Mietwagen durch Nordamerika touren, eine sichere und unvergessliche Fahrt.
PS: Eine Karte mit unserem Reiseverlauf stellen wir zu einem späteren Zeitpunkt noch ein.

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